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Kurzfilme werden bei Unternehmen immer beliebter. Sie geben einen visuellen Einblick und informieren schneller. Man hat mit einem Kurzfilm die Möglichkeit, alles etwas interessanter zu präsentieren, sodass Kunden oder Interessenten Lust haben, ihn sich anzuschauen.

Es gibt verschiedene Arten von Filmen, die für Unternehmen interessant sind.

Werbefilm

Zum einen wäre da der traditionelle Werbefilm. Er ist oft ca. 30 Sekunden lang und ist dafür da, die Aufmerksamkeit des Kunden auf ein Produkt oder eine Dienstleistung zu lenken, um den Verkauf zu fördern. Dabei sind verschiedene Stilmittel möglich. Entweder durch Provokation, Gags, kurze Informationen oder Emotionen wird die Aufmerksamkeit der Zuschauer gewonnen.

Imagefilme

Imagefilme sind ca. 5-10 Minuten lang. In dieser Art Kurzfilm wird das Unternehmen oder die Dienstleistung portraitiert, indem meist reale Arbeitsabläufe innerhalb des Unternehmens gezeigt werden, aber immer mit einer positiven Auswirkung auf das Image. Das Unternehmen soll damit beworben werden. Imagefilme bestehen in der Regel aus einer Mischung von Interview-Sequenzen, cinematischen Aufnahmen des Unternehmens und einer passenden Musikuntermalung.

Recruiting-Video

Wenn man auf der Suche nach Mitarbeitern ist, kann man mit Recruiting-Videos die zu vergebene Stelle sowie den Betrieb an sich wunderbar vorstellen. In dem Video kann man anhand einer bereits besetzten Kraft den Ablauf und die Aufgaben nicht nur erklären, sondern auch zeigen. Dadurch können die Bewerber auch bedeutend besser einschätzen, ob diese Stelle tatsächlich etwas für sie ist und ob sie die erforderten Anforderungen auch erfüllen. Auch dem Arbeitgeber kann dadurch viel Zeit erspart werden, da dann eventuell auch einige Bewerbungsgespräche von Bewerbern wegfallen würden, die während des Gesprächs erst merken, dass diese Aufgaben doch nicht ihren Interessen entsprechen würden. Auf der anderen Seite sind natürlich auch mehr Bewerbungen von den richtigen Personen zu erwarten, denn die wissen durch das Video auch besser, dass der Job zu ihnen passt.

Recruitingvideos haben meist eine Länge von ca. 1 bis 3 Minuten.

Musikvideo

Musiker sollten immer Musikvideos erstellen. Wer sie eventuell engagieren möchte, möchte auch vorab etwas von der Musik hören und sehen, wie die Musiker auftreten.
Musikvideos stellen das Musikstück als Kurzfilm dar und sind daher auch so lang, wie der zu präsentierende Song selbst und hat auch keine anderen Tonquellen als das Lied.
Meistens treten die Musiker dabei selbst auf und erzählen visuell die Geschichte des Songs, tanzen oder musizieren in unterschiedlichsten Kulissen. Hauptsache unterhaltsam muss es sein.

Eventfilm

Eventfilme sind Zusammenschnitte von einer gefilmten Veranstaltung. Sie werden genutzt, um über die Veranstaltung im Nachhinein oder im Voraus zu informieren und auf die nächste Veranstaltung neugierig zu machen, um noch mehr Besucher anzulocken. Da dabei Live gefilmt und danach das Live-Material zu einem Trailer zusammengeschnitten wird, wird meist nicht nach einem Drehbuch vorgegangen, sondern improvisiert. Auch wenn natürlich vorher geplant wird, welche Situationen dem Veranstalter besonders wichtig sind. Im Schnitt werden dann die Sequenzen so geschnitten, dass es unterhaltsam ist und nach Freude pur aussieht. Sie werden meist mit Musik unterlegt.

Produktvideos

Produktvideos stellen das Produkt oder die Dienstleistung vor. Nutzen und Vorteile werden dargestellt. Hier gibt es z. B. die moderne Möglichkeit der Präsentation durch 360°Filme, wie es z.B. für Möbelhäuser, Reisebüros oder Autos sinnvoll sein kann, sowie Referenzfilme, die bereits geleistete Arbeit zeigen, was bei Dienstleistungen oft hilfreich ist.

Erklärvideos

Auch die Erklärvideos gehören eigentlich zur Kategorie der Produktfilme, sehen aber in ihrer Aufmachung oft weniger nach kreativem Film aus: Stattdessen sind es zum Beispiel Whiteboard-Videos, in denen auf eine weiße Tafel gemalt wird, um komplexe Zusammenhänge zu erläutern. Oder als „Talking Head“-Video, in denen eine Person dem Zuschauer etwas erklärt.

Erklärvideos bzw. Tutorials können überall zum Einsatz kommen, egal ob sie irgendwelche Hobbies betreffen, PC-Kenntnisse oder Produkterklärungen. Statt Gebrauchsanweisungen greift man gerne auf Videos zurück, weil es darin doch leichter zu verstehen ist, als Beschreibungen mit gelegentlichen Anschauungsbildern. Zudem können auch Dinge, die nicht in der Erklärung stehen, schnell und leicht gezeigt werden. Dabei kann sowohl sprachlich erklärt werden, als auch mit Hilfe von Texten und Musik. Visuell wird mit Filmmaterial, Fotos, 3D-Animationen und Skizzen veranschaulicht.
Ein Waschmaschinenhersteller kann z.B in einem Erklärvideo zeigen, welches Waschprogramm für welche Wäsche geeignet ist. Vielen Single-Männern wäre dadurch schon sehr geholfen 😉 Sie sind meistens bis zu 2 Minuten lang.

Filme im Social Media Network

Es lohnt sich immer seine Filme auf den Social Media Plattformen zu posten. Es kostet nichts und man erreicht sehr viele User. Dabei muss man allerdings darauf achten, welche Formate und Spiellängen vom jeweiligen Netzwerk gefordert werden.

Deshalb stellen Agenturen in der Regel Kurzversionen des Films für die Social Media Kanäle des Kunden bereit.

Die Produktion von Filmen

Filmproduktionen und Werbeagenturen erstellen für Unternehmen professionelle Filme.
Die Abfolge ist meist dieselbe. Nach der Findung der geeigneten Produktionsfirma beginnt der Prozess mit der Vorproduktion.

Nach einem Planungsgespräch wird bei größeren Produktionen das Storyboard zum Film erstellt und eine sogenannte Shotliste der benötigten Videoclips geschrieben. Das Technikteam wird zusammengestellt und bei Bedarf werden Castings durchgeführt. Zudem geht man auf Drehortsuche und holt ggf. die benötigten Drehgenehmigungen ein.
Es folgen die Dreharbeiten.
In der Nachproduktion wird das Drehmaterial geschnitten und aufeinander abgestimmt – dieser Prozess dauert vergleichsweise lange. Die Musik wird hinzugefügt, die Farbbearbeitung erledigt, sodass der Film beim Zuschauer den richtigen Eindruck macht und sich in das Image des Unternehmens einfügt.
Nach der Fertigstellung erhält der Kunde den finalen Film. Bei umfangreicheren Filmen wie einem Imagefilm bekommt er meist auch Kurzversionen des Films, die das Unternehmen in den sozialen Medien verwenden kann.