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Entwarnung: Nein, diese 3 Apps werden nicht zu einer einzigen App zusammengefasst. Sie sollen weiter autonom bleiben.

Aber: Die technische Infrastruktur soll vereinheitlicht werden. Eine der Auswirkungen wird sein, dass es Nutzern in Zukunft möglich sein wird, über alle 3 Chatplattformen hinweg Nachrichten zu verschicken, egal, welche der 3 Apps der Empfänger nutzt.

Vorteile

Die Nutzer hätten den Vorteil einer einfacheren Kommunikation, ohne zwischen Apps wechseln zu müssen. Wahrscheinlich wird es mit der technischen Zusammenführung in Zukunft auch weitere Funktionen geben, die vorher so nicht möglich waren.

Werbetreibende hätten den Vorteil, dass sie universelle Werbung auf allen 3 Plattformen schalten könnten und noch mehr Nutzer mit ihrer Werbung erreichen können. Derzeit gibt es Auf Instagram und im Facebook Messenger mehr und umfangreichere Möglichkeiten der Werbung als innerhalb von WhatsApp.

Nachteile

Die Zusammenführung dieser 3 (alleine schon riesigen) Chatplattformen wirft natürlich Fragen in Bezug auf Nutzervertrauen, Privatsphäre und Datenschutz auf. Facebook wird auf diese Fragen gute Antworten finden müssen, um dieses Projekt umzusetzen.

Außerdem sind Nutzer meistens zu verschiedenen Zwecken auf verschiedenen sozialen Netzwerken bzw. Chatplattformen. Facebook sollte all diese Apps (langfristig) nicht zu stark vermengen, sonst entfallen die Alleinstellungsmerkmale, die sie groß gemacht haben. Rein technisch kann auf Facebook all das getan werden, was die Nutzer auf WhatsApp und Instagram tun. Dass es beide Apps trotzdem gibt, beweist, dass Nutzer gerne eine Auswahl haben und bestimmte Apps zu bestimmten Zwecken nutzen wollen.

Fazit

Es bleibt abzuwarten, wie Facebook diese Integration genau umsetzt. Das Projekt soll Ende 2019 oder Anfang 2020 abgeschlossen sein, bis dahin ist ja noch etwas Zeit. Wir bleiben gespannt.

Quellen

New York Times